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Leadership Skills - Wer bin ich als Führungskraft

Aktualisiert: 26. Apr.

Leadership Skills - Wer bin ich als Führungskraft

Selbstführung als Basis für eine gute Führungskraft


Als Führungskraft sind Sie verantwortlich für Ihren Führungsstil. Verantwortlich für gute Ergebnisse, für die Einhaltung von Deadlines, für gute Mitarbeiterführung … Doch eine gute Führungskraft ist auch verantwortlich für sich selbst. Eines der wichtigsten Leadership Skills ist die Selbstführung. Denn nur, wenn ich mich selbst gut führen kann, kann ich sowohl ein gutes Vorbild für mein Team sein und mein Team auch entsprechend führen.


Was braucht es also für eine gute Führungskompetenz? Zunächst einmal eine gesunde Selbstreflexion. Sich regelmäßig selbst zu hinterfragen und die eigenen Kompetenzen und Potenziale immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und die Bereitschaft, sich entsprechend weiterzuentwickeln, bilden die Grundpfeiler für Führung.

Bevor ich also auf die Stärken und Schwächen meiner Mitarbeitenden schaue, ist es wichtig, mich mit meinen eigenen Potenzialen zu befassen.


Ich kann mich z. B. fragen:

  • Wie gehe ich mit mir selbst um?

  • Was sind aktuell meine Stärken und Schwächen?

  • Wo habe ich Weiterentwicklungspotenzial?

  • Gehe ich offen mit meinem Team bzgl. meiner Stärken und Schwächen um?

  • Wie ist es um mein Selbst- und Zeitmanagement bestellt?

  • Was sind meine Bedürfnisse als Führungskraft und als Mitarbeiter*in?

  • Lebe ich meine Vorbildfunktion auch tatsächlich?

  • Wie kritikfähig bin ich?

  • Habe ich eine gute Selbstmotivation?


Eine regelmäßige Reflexion meiner selbst und damit meines eigenen Mindset ist also unmittelbar wichtig für meine Führungsqualitäten, denn ich kann von meinem Team nicht erwarten, was ich selbst nicht lebe.



Menschlichkeit, Offenheit, Kompetenz und Transparenz


In Mitarbeiterumfragen werden die Themen Offenheit und Transparenz der Führungsebenen oft sehr schlecht bewertet. Das sollte uns ein Eye-Opener sein und ein deutlicher Hinweis, unsere Leadership-Skills dahingehend zu hinterfragen.

Auch hier kann ich nicht von meinem Team erwarten, offen mit mir als Führungskraft umzugehen, wenn ich selbst meine Bedürfnisse, Gedanken, meine Stärken und Schwächen sowie meine Werte und Ziele nicht mit meinen Mitarbeitenden teile.


Viele Führungspersönlichkeiten scheuen diese Transparenz und Offenheit, oft aus Angst, die Distanz, die häufig zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften besteht, zu verlieren oder weil sie glauben, angreifbar zu werden. Aber: seine eigenen Schwächen und Bedürfnisse als Mensch offen auch dem eigenen Team zu zeigen und zu kommunizieren bewirkt das, was wir eigentlich als Führungskräfte wollen: Bindung, Zusammenhalt, Loyalität, Einsatzwillen. Denn im Gegenzug zu meiner Offenheit wird mein Team mir Offenheit entgegenbringen und sich „trauen“, auch unangenehme Themen anzusprechen.


Am Ende werden authentische Führungskräfte, die eben auch Schwächen haben und offen damit umgehen, wesentlich mehr wertgeschätzt als oberflächliche, die dem Faktor Menschlichkeit keine große Bedeutung beimessen. Aber sind wir nicht alle in erster Linie Menschen? Und als Menschen verfügen wir alle über Stärken und Schwächen. Das ist völlig normal und sollte uns immer bewusst sein.


Aus diesem Mindset heraus kann eine offene Fehlerkultur, stärkenorientierte Aufgabenverteilung und potenzialorientierte Weiterentwicklung des gesamten Teams inklusive mir als Leader entstehen, die uns als Team stärkt.



Die Basis und wichtigsten Kompetenzen für gelungene Führung


Eine gute Selbstführung, Offenheit und Transparenz sind also grundlegende Leadership Skills, die ein zufriedenes Team, die Zusammenarbeit und Zielerreichung fördern. Daraus resultiert ein gutes Arbeitsklima, das wesentlich zu unserem Erfolg als Führungskraft beiträgt. Und davon profitieren schlussendlich nicht nur die Menschen, die für und mit uns arbeiten, sondern auch das Unternehmen als Ganzes.

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