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Leadership Skills – Entscheidungskompetenz

Was sind Leadership Skills, die eine Führungskraft braucht?


Es genügt längst nicht mehr, als Führungskraft nur Anweisungen zu geben. Es ist auch nicht ausreichend, der Beste in seinem Fachgebiet zu sein. Um eine authentische und gute Führungskraft zu sein, sind neben Autorität und Fachkenntnissen auch Fähigkeiten und Kompetenzen in verschiedenen Bereichen erforderlich, wie beispielsweise zwischenmenschliche Beziehungen, Persönlichkeitsstrukturen von Menschen, Kommunikation, Konfliktmanagement, strategisches Denken, Entscheidungsfindung, Motivation, Personalentwicklung und digitale Transformation. 


Der Begriff "Leadership Skills" ist ziemlich vage. Jeder hat seine eigene Vorstellung von dem, was gute und erfolgreiche Führung ausmacht, und leider haben die meisten Führungskräfte nie richtig gelernt, wie man eine gute Führungskraft wird. Ihnen fehlt entweder das richtige Werkzeug oder die natürliche Veranlagung oder Begabung. Es ist wie bei allem im Leben: Wir sind nicht in allem gleich gut. Unsere Talente und Potenziale liegen in verschiedenen Bereichen. 

Und selbst wenn ich ein gutes Händchen für Menschen habe, ist das meiner Meinung nach nicht genug. Um eine gute Führungskraft zu sein, sollte ich mich im Punkto Leadership Skills auf jeden Fall weiterbilden. Denn Führung ist eine komplexe Sache, wenn ich sie gut machen möchte.



Alltägliche Führungsaufgabe: Entscheidungskompetenz beweisen


Entscheidungen treffen: alltägliche Führungsaufgabe

Im letzten Blog-Artikel haben wir bereits gesehen, dass die Basis für gute Führung in der Selbstführung liegt. Wie sieht es nun mit weiteren Leadership Skills aus?

Eine wesentliche Fähigkeit, die ich als Führungskraft täglich benötige, ist die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Es klingt einfach, aber für viele ist es das nicht. Denn letztendlich trage ich als Leiter die Verantwortung für meine eigenen Entscheidungen und die meiner Mitarbeitenden, sowie deren Umsetzung. Gleiches gilt auch für das Nicht-Treffen von Entscheidungen! 


Meine Entscheidungen haben Einfluss auf Team- oder Unternehmensziele, Strategien, Prozesse, meine Mitarbeiter*innen, meine Kolleg*innen usw. Dessen sollte ich mir immer bewusst sein.


Darüber hinaus ist es wichtig zu hinterfragen, nach welchen Kriterien ich meine Entscheidungen treffe. Habe ich überhaupt feste Kriterien, nach denen ich Entscheidungen treffe? Z. B. ein konkretes Ziel, Worst-Case-Szenarien für die Entscheidungsoptionen, gibt es einen Plan B, kenne ich die Prioritäten, kann ich ggf. jemanden um Rat fragen, der eine ähnliche Entscheidung bereits getroffen hat? Usw.


Außerdem sollte ich mir über folgende Themen im Hinblick auf meine eigene Entscheidungsfindung Gedanken machen:

  • Schwingt mein Bauchgefühl mit? Gebe ich meiner Intuition auch Raum in der Entscheidung?

  • Beeinflussen negative Emotionen im Moment meine Entscheidung?

  • Verfolge ich persönliche Interessen oder die des Unternehmens?

  • Treffe ich bestimmte Entscheidungen aus einer reinen Gewohnheit heraus oder bewerte ich tatsächlich jede zu treffende Entscheidung neu?

  • Beziehe ich Mitarbeiter*innen in Entscheidungen ein? Sei es, um Ideen zu sammeln, transparent zu kommunizieren oder um mehr Akzeptanz im Team zu erreichen?

  • Wie verkünde und begründe ich Entscheidungen?

  • Befähige ich meine Mitarbeiter*innen ausreichend, um selbständig gute Entscheidungen zu treffen?



Was ist wenn eine Entscheidung falsch oder nicht gut war?


Fehler zu machen ist natürlich, wie es oft gesagt wird. Selbstverständlich können Führungskräfte und Teammitglieder auch unrichtige Entscheidungen treffen. Nun ist es entscheidend, wie wir darauf reagieren. Wenn wir uns selbst oder unsere Mitarbeitenden für falsche Entscheidungen bestrafen, bringt das keinen Vorteil. Die Stimmung verschlechtert sich, wir fühlen uns schuldig, die Motivation sinkt und das Vertrauen schwindet. 


Ein Erfolgsfaktor für Führungskräfte ist eine gesunde und fördernde Fehlerkultur. Das heißt, wir sind im besten Fall für einen Fehler oder eine schlechte Entscheidung dankbar, denn daraus können wir lernen und uns verbessern. In etlichen Firmen werden Fehler oder die besten gescheiterten Ideen sogar belohnt, denn sie tragen zu unserer eigenen Weiterentwicklung bei.

Ein derartiger Umgang mit Entscheidungen vermindert zudem die Angst vor künftigen Entscheidungen und macht Mut, wieder neue Entscheidungen zu treffen.

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